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Seceda, Südtirol

An diesem Wochenende hatte ich mir gleich zwei Instagram-Hotspots ins Programm geschrieben. Neben dem berühmten Ausblick von der Seceda auf die Geisler-Spitzen, sollte es der Besuch eines völlig neues Chalet-Konzepts in Südtirol sein. Mit heißer Nadel hatte die Familie Thomaseth in Seis am Schlern die Floris Green Suites zum Leben erweckt und mir zur feierlichen Eröffnung, den Schlüssel für eines ihrer wunderschönen Chalets in die Hand gegeben.

Das architektonische Konzept ist mehr als außergewöhnlich und perfekt auf die wunderschöne Umgebung nahe der berühmten Seiser Alm ausgerichtet.

Von außen wirken die 8 miteinander verbundenen Chalets wie eine Eco-Lodge, die sich auf dem Gelände des angrenzenden Parc Hotel Florian befindet. Neben einer grünen Oase samt Swimmingpool, bieten die Chalets zusätzlich kleine Wellness-Einheiten, wie die private Sauna oder eine Outdoor-Badewanne.

Überhaupt zollt das Interieur-Design der Natur und damit der Farbe Grün reichlich Respekt und lässt jede Menge Tageslicht durch den futuristischen Glaswürfel einströmen.

Ein kleiner Balkon sowie eine Terrasse mit Hängematte präsentieren den Hausberg Schlern quasi auf dem Silbertablett und sind der perfekte Ort für den allabendlichen Sundowner und Motivator für die anstehenden Wanderungen.

Zum Einstieg habe ich mir den berühmten Panoramaweg auf der Seiser Alm ausgesucht, der in etwa 4 Stunden das gesamte Hochplateau umrundet und wunderbare Ausblicke auf den Schlern und den Lang- und den Plattfofel offeriert. Zudem ist die Seilbahn in wenigen Minuten zu Fuß von den Floris Green Suites erreichbar.

Wer jedoch hinsichtlich Naturkulisse noch einen Gang höher schalten möchte, der sollte einen kleinen Abstecher ins benachbarte Grödnertal machen und sich der berühmten Seceda annehmen.

Warum mühevoll durch die Halbhöhen stapfen, wenn man auch mit der Seilbahn auf den Col Raiser fahren kann und direkt ein eindrucksvolles Bergpanorama serviert bekommt. Frontal erhebt sich die Geislergruppe, im Hintergrund Langkofel und Plattkofel und leicht links davon die Seceda, mein heutiges Tagesziel, in die ich mich im Internet verliebt habe. Doch ich stelle mein romantisches Date noch etwas zurück und mache meinen ersten Zwischenstopp bei den drei perfekt, choreografierten Jungkühen an der Regensburger Hütte.

Nichts kann diese Drei erschüttern, kein Wind, kein Donnern und kein wild knipsender Rheinland-Tiroler. Zeit für einen 360-Grad Schwenk und ich bin, wie immer, tief beeindruckt. Schöner kann es woanders kaum sein, als auf der Cisles Alm und so wandert man am Anfang recht gediegen, mit leichten Anstiegen, dann plötzlich entsetzlich steil auf die 2.597 Meter hohe Mittagsscharte. Welcher Teufel mich geritten hat, diese Passhöhe zu erklettern, soll sich zu erkennen geben.

Ich betrachte es mal als Training, denn außer einem Seitenblick ins Klettergebiet des Prachtburschen Sas Rigais, gibt es nichts zu sehen, aber viel zu schwitzen. Dann doch lieber die fotogenen Pieralongia Felsen ins Visier nehmen. Unzählige Fotos geistern durchs Netz und begeistern die Gemeinde, hier steht das Original.

Von hier aus sind es noch etwa 45 Minuten bergauf zur Seceda. Dabei kann man etwa auf Höhe der Foro-Pana-Scharte einsteigen. Der Blick auf die bis zu 3.000 Meter hohe Geislergruppe ist atemberaubend und gehört ins Repertoire jedes Hobbyfotografen.

Entlang des Bergkamms führt ein kleiner Pfad, der immer wieder Felsausbuchtungen parat hält. Einfach drauf klettern und durchknipsen, denn Wind und Sonne hinterlassen ein unglaubliches Licht und Schattenspiel auf den wilden Zacken der Dolomitengipfel. Ich bin begeistert und freue mich darüber, die Zeit für einen Moment angehalten zu haben. Kein Internet, keine Meetings und kein Corona. Nur die Schönheit der Natur. In diesem Sinne: Enjoy the Silence, was übrigens auch das Motto der Floris Green Suites ist, wo ich den wunderschönen Tag, bei einem entspannten Saunagang ausklingen lasse.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung der Floris Green Suites in Seis am Schlern.

Eine weitere spektakuläre Wanderung in Südtirol führte mich auf den Latemar. Viel Spaß beim Lesen!

 

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