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Skifahren in Davos

By In So Close

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Was genau ist der Davos-Moment? Ist es das Gefühl jener unendlichen Abfahrten, die zu den monumentalsten Erfahrungen eines jeden Skifahrers zählen? Ist es das Panorama der schneebedeckten Alpengipfel, die wie scharfe Haifischzähne in den blauen Himmel ragen? Oder ist es die entspannte Atmosphäre im AMERON Swiss Mountain Resort, die mitten ins Herz trifft und dich nicht mehr loslässt?

Gehen wir der Sache auf den Grund. Das AMERON Mountain Resort ist erneut meine Basis für die nächsten Tage, wo mich meine beiden Gastgeber, Silvana und Ingo Schlösser willkommen heißen.

Die beiden General Manager führen das Haus seit der Grundsteinlegung und schwärmen von all den Dingen, die seit meinem letzten Aufenthalt passiert sind. Ein neues Raclette- und Fonduerestaurant wurde eröffnet, der Wellnessbereich ausgebaut und der Service weiter perfektioniert. Kein Wunder, ist man doch jedes Jahr eines der Gastgeber-Hotels des berühmten Weltwirtschaftsforums. Dann herrscht hier an 5 Tagen Hochbetrieb und die Konferenzräume und lauschigen Lobby-Plätze sind minutiös getaktet und Schauplatz visionärer Gespräche.

In der übrigen Zeit ist die Bar des AMERON der vielleicht lässigste Platz, in dem man seinen Skitag ausklingen lassen kann. Und Skitage lassen sich in Davos fürwahr als episch bezeichnen, ist das Skigebiet Parsenn doch der Inbegriff von grenzenlosen Abfahrten und breiten Pisten.

Ganz in der Nähe vom Hotel bringt mich die Parsennbahn bis hinauf aufs Weissfluhjoch, wo mir das Panorama schier den Atem raubt. Wunderschön geformte Gipfel und bestens präparierte Abfahrten, machen das Skifahren zu einem Schweben auf weißen Flocken. Man ist ständig in Bewegung, denn an den Liftanlagen ist kaum etwas los, was mich spontan an Aspen, Colorado erinnert.

Auch der frische Neuschnee versucht es mit dem trockenen Champagne-Powder aus dem fernen Colorado aufzunehmen, so dass eine motivierende Mischung aus Genuss und Sport entsteht, die dem Skifahren seinen Ursprung zurückgibt. Es gibt keine drängelnden Raser auf den Pisten und keine schunkelnden Junggesellen auf den Hütten, es gibt nur das Gleiten und Schweben auf endlosen Abfahrten, die ihren Höhepunkt in der 14-Kilometer langen Piste hinab nach Klosters finden.

Wieviel Power man da eigentlich verbraucht, verspürt man erst bei der Rückkehr ins Hotel, wo meine Regenerierung in drei aufeinanderfolgenden Schritten stattfindet. Wir beginnen mit einem Glühwein und einer Torta della Nonna in der gemütlichen Lobby, um den argen Kalorienverlust sofort auszugleichen. Wahlweise steht übrigens auch ein sensationeller Baba al rum Hefekuchen zur Verfügung, der in Rum getränkt und mit Schlagsahne garniert, durchaus zu Schlagseite führen kann. Danach rolle ich ins 850 Quadratmeter große 4-Elements-Spa und ziehe ein paar entspannte Runden im 30-Grad warmen Swimming-Pool, bevor ich mich abschließend zum Dinner ein wenig fein mache.

Jeden Abend habe ich die Wahl zwischen zwei ausgezeichneten Restaurants und einem sensationellen Burger direkt an der Bar.

Die amerikanische Frikadelle muss jedoch noch warten, wobei ich mich im Baccio della Mamma ein wenig an der italienischen Küche vorbeitrickse und die kulinarische Reise nach Nordamerika antrete. Es gibt Spareribs mit Süßkartoffel-Pommes-Frites, die ihren Eintrag auf meiner Bestenliste finden werden. Demnächst soll hier übrigens noch eine hausgemachte Pizza für Furore sorgen, doch bis dahin setze ich am zweiten Abend auf Schweizer Tradition.

Es gibt Fondue Chinoise mit dreierlei Fleisch: Rind, Kalb und Truthahn. Dazu vier hausgemachte Saucen und vielseitiges Gemüse. Alles super-lecker, ehrlich und zeitgemäß interpretiert, passend zum alpinen Umfeld des Hotels. Die Räumlichkeiten sind modern und doch behaglich, die Wände oft mit Kunst und Bildmotiven aufgewertet. Die Zimmer komfortabel, chic und mit einem Balkon für unvergessene Panoramen ausgestattet.

Das Design ist in sich stimmig und wird durch die Freundlichkeit des Personals zu einem Guss, der das erzeugt, was nicht vielen Hotels gelingt – eine lässige Atmosphäre. So ist der Davos-Moment am Ende die Symbiose vieler Kleinigkeiten, die den Winter in Europas höchstgelegener Stadt und den Aufenthalt im AMERON Swiss Hotel so unvergesslich machen. Was Silvana und Ingo Schlösser demnächst noch alles vorhaben, erfahrt ihr übrigens in der neuen Folge meines Travel-Podcast. Lasst euch überraschen.

Dieser Artikel entstand auf Einladung des AMERON Davos Swiss Mountain Resort. Mein Dank gilt der großartigen Jill Portmann für die Organisation, den Direktoren Silvana und Ingo Schlösser für die Gastfreundschaft und Aurelia Schmid für drei unvergessliche Skitage in Davos Klosters.

Hier geht es zu meinen ersten Downhill-Erfahrungen, die ich ebenfalls dem AMERON in Davos zu verdanken habe.

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