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Adelboden, Schweiz

Am Ende vom Engstligental liegt Adelboden, ein Bergdorf so reizvoll, wie unsere schönsten Vorstellungen von einem Urlaub in der Schweiz. Ich sitze an meinem Lieblingsplatz auf der Sonnenterrasse im Bellevue Parkhotel & Spa und blicke direkt auf die Engstligen-Wasserfälle, die sich über 600 Meter tief in eine Schlucht stürzen und damit die zweithöchsten des Landes sind.

Ringsherum dominieren die mächtigen Dreitausender-Gipfel um Wildstrubel, Gross Lohner oder Steghorn die Kulisse. Dazu gibt es ein Meer aus Enzian und Alpenrose, die einen bunten Teppich über die grünen Almwiesen legen und einen lieblichen Kontrast zu den harten Ecken und Kanten der Bergwelt bieten.

Dieses Naturkino beginnt bei mir mit den ersten Sonnenstrahlen und dem Frühstück im Bellevue Parkhotel. Es gibt heißen Cappuccino und das vielleicht beste Brot im Berner Oberland. Dazu frischen Bergkäse sowie ein kross gebratenes Omelette, mit ganz viel Paprika und Champignons.

Das ist eindeutig die beste Stärkung für den Tag, denn nur wenige Minuten später, stehe ich in perfekter Wandertracht an der Talstation „Unter dem Birg“ und schwebe zur berühmten Engstlinenalp hinauf.

Dieses Hochplateau auf 1.964 Metern gleicht ein wenig dem Ngorongoro-Krater in Tansania, auch wenn es hier natürlich keine Löwen, Giraffen oder Zebras gibt. Dafür jede Menge Milchkühe und deren Kälber, die heute verstärkt auf Streicheleinheiten ausgerichtet sind. Meine salzigen Beine scheinen dem Nachwuchs jedenfalls zu schmecken, so dass ich kaum ungestört fotografieren kann, ohne gebührend abgeschleckt zu werden.

Danach geht es knapp 500 Höhenmeter hinauf Richtung Chindbettipass, um den gut zweistündigen Seeli-Weg einzuschlagen, der an zwei kleineren Bergseen vorbeiführt und immer wieder atemberaubende Ausblicke in die Bergwelt offeriert.

Wer es noch einen Hauch spektakulärer haben möchte, der findet sein Naturerlebnis auf der Elsigenalp, wo zunächst der Elsigsee den Atem stocken lässt. Viele Wanderer bleiben bereits hier zurück und genießen das Sonnenbad am See, um anschließend mit der Elsigbachbahn wieder ins Tal zu fahren.

Doch wer auf Panorama steht und dies ordentlich auf Instagram zelebrieren möchte, der sollte sich den Anblick des Oeschinensee vom Golitschenpass aus, nicht entgehen lassen. Zunächst verfängt sich aber eine gehörige Nebelbank am Gipfel des First, so dass man die Schönheit der Naturkulisse nur erahnen kann und ich mich ernsthaft frage, warum ein Wanderer-Pärchen ausgerechnet an dieser Stelle zur Mittagsjause bläst.

Außer Nebel, Rauch und Schwaden gibt es nichts zu sehen, außer…vielleicht…und plötzlich schieben sich die Nebel zur Seite und geben das Bilderbuchpanorama des Oeschinensee samt Gletscherwelt frei.

Alles für diesen Moment, denke ich mir und lasse mich noch eine weitere halbe Stunde über den schmalen Pass treiben, bevor der Weg zurück zur Bergstation führt. Schon jetzt ist diese fast menschenleere Kulisse ein Teil der Geschichte, die im 1901 erbauten Bellevue Parkhotel von Adelboden eine gebührende Fortsetzung findet.

Die Zimmer sind modern eingerichtet und bieten grandiose Aussichten in die Bergwelt. Dazu serviert die französisch inspirierte Küche, immerhin dekoriert mit 13 GaultMillau-Punkten, allabendlich ein wunderbares 5-Gänge-Menü, das aus so vorzüglichen Dingen wie Rindscarpaccio mit Parmesan-Chips, dem Schenkel vom Stubenküken oder den Waffeln mit Sauerkirschkompott besteht.

Man kann übrigens nicht nur gut schlemmen im Bellevue, sondern auch die Seele baumeln lassen. Das Hallenbad erwärmt mit lauschigen 29 Grad Celsius, der Outdoor-Jacuzzi schafft die 34 Grad-Marke, während Saunen und Dampfbäder die Spannbreite von 40- bis 90-Grad abdecken.

Alles in stetiger Symbiose mit der Naturkulisse, die einem im Bellevue Parkhotel auf Schritt und Tritt begleitet und diesen Aufenthalt wirklich einzigartig macht. Ich verabschiede mich am nächsten Morgen von meiner Gastgeberin, der Hoteldirektorin Franziska Richard und begebe mich auf ein letztes kleines Abenteuer. Bereits aus der Ferne, vom Golitschenpass, habe ich einen Blick auf das UNESCO-Weltnaturerbe Oeschinensee werfen dürfen. Jetzt möchte ich mir dieses einmalige Alpenjuwel aus der Nähe anschauen und wähle den etwa zweistündigen Panoramaweg über den Heuberg zum Oberbärgli.

Die Ausblicke sind mit das Eindrucksvollste, was ich je gesehen habe, denn nirgendwo sonst trifft ein türkisfarbener Gletschersee so unmittelbar auf eine schier unüberwindbare Felsenwand wie am Oeschinensee. Dazu türmen sich die schneebedeckten Gipfel in einen Himmel so blau, als wäre er gelogen. Selbst Fotos oder Postkarten können nicht das Erlebnis wiedergeben, dass man bei einer Wanderung der oberen Heuberg-Variante erfährt.

Die Schweiz ist für mich in diesem Jahr der Geheimtipp für Naturliebhaber schlechthin und das kleine Dorf Adelboden mit dem historischen Bellevue Parkhotel & Spa, eine großartige Destination, um unseren Alltag für ein paar Tage vergessen zu können.

Dieser Artikel entstand auf Einladung vom Bellevue Parkhotel & Spa in Adelboden. Liebe Frau Richard, haben Sie vielen Dank für dieses einmalige Erlebnis.

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One comment

  1. Was für ein Grandioser Bergsee,da möchten wir auch mal 🥾 Wandern.
    Adelboden ist übrigens auch bekannt für den Ski 🎿 Weltcup. Das allerwichtigste
    wäre natürlich #Kälbchenstreicheln# Schöner Artikel.Such schon mal eine Übernachtungs
    Möglichkeit

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