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A-VITA living, Seefeld Tirol

Manchmal habe ich mir schon die Frage gestellt, wie es wohl ist in einem dieser schönen Alpenstädtchen zu wohnen, anstatt nur im Hotel die ein oder andere Nacht zu verbringen. Bei der ein oder anderen Nacht wird es wohl erst einmal bleiben, aber das Gefühl im A-VITA living ist dann doch ein gänzlich anderes, da die Luxus Appartements im Herzen von Seefeld Geborgenheit auf Spitzenniveau versprechen und es auch halten.

Anita Hell jedenfalls quartiert mich direkt mal in eine ihrer neuen Residenzen ein, wo mir auf 85 Quadratmetern, Tiroler Charme verpackt in modernem Alpenstil entgegenschlägt.

Der großzügige Wohnbereich startet mit der top-modernen Einbauküche samt amerikanischem Kühl- und Eisschrank, geht über ins Esszimmer (wunderschöner langer Holztisch) und findet seinen Abschluss in der Sofaecke mit XXL-TV, der ideale Bedingungen für das heutige Pokalfinale verspricht. Dafür gibt es schon mal ein „wow“, welches von einem „mega“, vergeben an das Bad- und Schlafzimmer, abgelöst wird. Ein größeres Bad habe ich selten in einer Hotelanlage gesehen, freistehende Badewanne und Wasserfalldusche inklusive.

Hier kann man gut und gerne „übersommern“ und sich der atemberaubenden Bergwelt der Tiroler Alpen hingeben. Wäre der Frühsommer nicht ein wenig eingeknickt (heute tröpfelt es leider) hätte ich längst meine Wanderstiefel ausgepackt und eingesetzt. So steht aber zunächst der Besuch in der Nachbarschaft auf dem Programm, welcher mit einem Apfelstrudel im KuK (Kaffeewerkstatt) beginnt und im Delikatessenparadies Plangger endet. Beides gehört auf die Oberhammer-Skala, da sowohl der Strudel mit der schaumigen Vanillesauce seinesgleichen sucht, wie anschließend die Tiroler Spezialitäten aus Schinken, Käse, Schnaps und Marmelade.

Und wer etwas übers Storytelling lernen möchte, der ist beim Plangger an der richtigen Adresse. „Einen guten Schnaps kann man nur brennen, wenn man genügend Früchte aus heimischen Gärten hinzugibt, deshalb wird der billige Fusel aus dem Supermarkt auch niemals deinen Gaumen erfreuen“. Macht dann 24 Euro. Weiter geht´s mit: „Unsere Fassbutter wird auf den hiesigen Almen noch selbst aus der Sahne geschlagen, um diesen unverkennbaren Geschmack zu entwickeln“. Macht 5 € fürs 198 Gramm-Kunstwerk. Da brauch ich mir die Story zu Senf (9 Euro) und Konfitüre (6 Euro) gar nicht mehr anhören, sondern pack lieber direkt alles in den Einkaufskorb.

Der Plangger weiß halt wie es geht und so sieht er mich am nächsten Tag gleich wieder, diesmal auf einen Aperol Spritz samt Tiroler Schinken-Platte. Was davor geschah, lässt sich als gemütliche Kochsession im A-VITA living, verlorenes Pokalfinale und Drei-Seen-Wanderung zusammenfassen. Gerade Letztere ist ein netter Einstieg ins Wandergebiet Wettersteingebirge und legt auf seinen 12,8 Kilometern einen Höhenunterschied von lediglich 350 Metern zurück. Dennoch spüre ich die knapp 4 Stunden über Forst- und Wanderwege gut in meinen Knochen, da leider hin und wieder auf Asphalt gegangen werden muss.

Dennoch hat mich insbesondere der Möserer See mit seinen kleinen Inselchen, der Blick auf die Hohe Munde vom Seefelder Golfplatz sowie der Abschluss an der Wildmoosalm mit seiner See- und Hügellandschaft schwer begeistert. Nach dem bereits beschriebenen Aperol-Dampfhammer beim Plangger hänge ich mich anschließend schlapp in die Wohlfühlsauna unseres geliebten Eigenheims, bevor mich ein 60-minütiger Blackout ins Land der Träume befördert. Ganz wie zu Hause halt.

Für den Abend habe ich mir mit der Kracherlemoos-Alm direkt die nächste Institution auf die „bucketlist“ gepackt und bin sofort eingenommen vom urigen Hütten Interieur und das mitten in Seefeld. Normalerweise musst du dafür mindestens 600 Höhenmeter gehen, um diese Atmosphäre samt Bio-Fleisch auf den Teller zu bekommen. Saftige Steaks, Spare Ribs und ein überragendes Wiener Schnitzel sind die Spezialität des Hauses und ziehen ein entsprechend internationales Publikum an.

Am nächsten Tag heißt es leider schon Abschied nehmen von meinem wunderschönen Appartement im A-VITA living, was ein wirklich großartiges Kontrastprogramm zu den vielen Hotels in der Umgebung ist. Man kann gemütlich daheim kochen oder sich auf den abendlichen Weg in die Nachbarschaft machen um am Marillenlikör zu kosten, das „Wiener“ zu verdrücken oder am Vanillesaucen-Schaum zu naschen. Kulinarisch bin ich bereits auf dem Gipfel, physisch muss mein Körper noch ein wenig nachziehen und so schleppe ich mich von der Rosshütte hinauf zur Seefelder Spitze auf 2.220 m Höhe. Die ersten 500 Höhenmeter „erschummelige“ ich mir mit der Bergbahn (stolze 21 €!), um dann auf dem recht steilen, umgepflügten Bergpfad nach oben zu wandern.

Dieses erste Stück bis zum Seefelder Joch macht diesen Sommer wirklich keinen Spaß, da hier ordentlich gebaut und gearbeitet wird. Zudem ist es für mich mal wieder eindeutig zu viel der touristischen Infrastruktur, so dass man keinen gänzlich freien Blick auf das gegenüberliegende Alpenpanorama um die Hohe Munde erhaschen kann. Dafür entlohnt mich der anschließende Höhenweg vom Joch zur Spitze mit spektakulären Aussichten und episch dicken Schneefeldern.

Links und rechts geht es teilweise hunderte Meter in die Tiefe, was mich spontan an meine Tour auf den Angels Landing in Utah erinnert. Wer geübt ist und keinerlei Schwindel verspürt, kann jetzt noch die Königstour zur Reither Spitze gehen, doch heuer versperren die Überbleibsel des grandiosen Winters ein ums andere Mal den Weg und machen das steile Gelände zur glatten Rutschpartie. Für mich die Gelegenheit umzukehren, um nach Hause zu kommen, wo auch immer das heute ist, denn Seefeld war mir eine Heimat für die letzten drei Tage.

Dieser Bericht entstand mit freundlicher Unterstützung der A-VITA living Luxus Appartements in Seefeld.

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